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Rolls-Royce Museum in Dornbirn - Edel und außergewöhnlich

Das größte Rolls-Royce Museum der Welt befindet sich in einer historischen Textilfabrik unweit der Rappenlochschlucht, einem beliebten Ausflugsziel für Wanderer. Dort wo einst Kaiser Franz Josef das erste Telefon der österreichisch-ungarischen Monarchie in Betrieb genommen hat, findet man heute ein Automobilmuseum der Superlative. Mehr als 1.000 Exponate, 3.500 Quadratmeter Ausstellungsfläche auf drei Ebenen, eine Rekonstruktion der ersten Produktionsstätte von Rolls-Royce, eine hauseigene Restaurationswerkstatt, ein originaler Tearoom für Festlichkeiten aller Art und die „Hall of Fame“ sind nur einige der Highlights. Unter den zahlreich ausgestellten Einzelstücken befinden sich unter anderem der Safari-Tourenwagen von King George V, die Limousine von King Edward VIII, der Landauer von Queen Mum, der sportliche Phantom II von Prinz Aly Khan, der blaue Rolls-Royce von Malcolm Campbell, der Paradewagen von Diktator Franco, das Privatfahrzeug von F.H. Royce, der Rolls-Royce aus dem Film Lawrence of Arabia und viele mehr.

Ausflugsziel Rolls-Royce Museum

Der Besuch im Rolls-Royce Museum eignet sich als Baustein für einen spannenden Museumstag in der Bodenseeregion. Gäste aus aller Welt zeigen sich fasziniert vom Mythos Rolls-Royce, den leidenschaftlichen Geschichten über die zeit- und finanzaufwändige Jagd nach den Ausstellungstücken und der stilgerechten Restaurierung dieser Meilensteine der Automobilgeschichte. Neben dem Rolls-Royce Museum findet man in Dornbirn viele weitere Highlights wie z.B. die Rappenlochschlucht, Inatura oder Karrenseilbahn.

Als Autodidakt zum Automuseum

Mit der Eröffnung des weltgrößten Rolls-Royce Museums hat Franz Vonier, ein Bergbauernsohn aus dem Montafon, bewiesen, dass es den Selfmademan nicht nur in den USA gibt. Er hatte eine Idee und eine Familie, die zu ihm hielt. "Geld ist nicht das Wichtigste", sagt der Autoliebhaber und Konstrukteur, sondern "man muss den Bezug zur Realität halten". Den hat er zum ersten Mal bewiesen, als er die Berge verließ. "Da kamen die reichen Jagdherren mit ihren teuren Autos; hinzu kamen die Bauern in gebückter Form und gossen ihnen Wasser in den Kühler". Vonier erkannte zweierlei: Autos sind die Zukunft, die gebückte Haltung ist es nicht.

Die Idee ein Rolls-Royce Museum aufzumachen, wurde oft belächelt, wie er schmunzelnd einräumt.

Die Erstellung der weltweit bedeutendsten Rolls-Royce Sammlung war von einer ständigen Anspannung geprägt. Franz Vonier hat sich auf seinen Wanderjahren durch Europa vor allem in der Schweiz und in England diejenigen Lehrherren herausgesucht, die etwas mit Rolls-Royce anfangen konnten. Das waren nicht viele. Gleichwohl hielt er sich nicht lange auf. "Wichtig war, dass ich weiter zog, wenn ich durchblickte". Eine Philosophie, wie sie ein heutiger Unternehmensberater nicht knapper formulieren könnte.

Als sich Franz Vonier schließlich mit seiner Frau Hilde 1969 niederließ, gründete er eine Werkstatt mit Schwerpunkt Restauration und Anfertigung von Spezialteilen. Kotflügel zum Beispiel hat er selbstverständlich per Hand gerichtet. Die Idee einer Automobilsammlung hatte er schon immer, doch 1971 gelang ihm unverhofft der entscheidende Schritt. Mit Gleichgesinnten war er in Wien, als gerade ein Rolls-Royce aus Amerika eingeflogen wurde. Das Auto aus adeligem Besitz war nicht fahrbereit – zu aller Verwunderung gab es jemanden der es ohne Mühe reparieren konnte. Es dauerte nicht lange bis sich Franz Vonier als Rolls-Royce Experte einen Namen gemacht hatte.

Von Haus aus nicht gerade vermögend machte sich Franz Vonier nicht nur einen Namen als Fachmann, sondern er sparte alles zusammen, um mit allen Mitteln der Kunst - "ein Detektiv ist nichts dagegen" - Rolls-Royce Automobile aufzuspüren. Dabei ging er gelegentlich auch generalstabsmäßig vor. Wenn er vom Hörensagen meinte zu wissen, wo ungefähr ein ehrwürdiges Fahrzeug aufzutreiben wäre, zerlegte er die Gegend auf der Landkarte in Planquadrate und fuhr von Tankstelle zu Pub, um nachzufragen.

Hatte er das Ziel im Visier, war indes noch längst nicht alles gelaufen. "Wenn man drei Jahre auf einen Wagen hin gearbeitet hat, und dann kommt man drei Tage zu spät, weil sich ein Anderer das Gefährt besorgte - das Sammeln ist eine Anspannung, ¸ über Jahrzehnte hinweg".

Die Spannung blieb auch dann noch, als die Verhandlungen um die Einrichtung des Museums mit der Stadt Dornbirn 1999, nach Jahre langen Vorgesprächen, konkret wurden. Immerhin hatten auch andere Städte Interesse signalisiert. Doch Dornbirn hatte wohl, wie es Vonier formuliert, ganz im Sinne von Rolls und Royce "zur richtigen Zeit das Richtige erkannt". Die Stadt ist "an der Chance nicht vorbei gelaufen". Doch kaum hatte die Stadt zugesagt, "ging es um die Renovierung der ehemaligen Hämmerle Fabrik". Die Firma F.M. Hämmerle hat sich offensichtlich an die eigene Tradition erinnert und mit Ihrer Zustimmung das Museum ermöglicht".

Ermöglicht hat das Museum auch die Kundschaft von Franz Vonier. Die Menschen mit wertvollen Fahrzeugen, die kaum einen ähnlich qualifizierten Experten in Europa finden, mussten bis zu zwei Jahre warten, um von Vonier bedient zu werden. "Die meisten haben das damals mitgetragen" sagt Vonier rückblickend.

Das Museum samt hauseigender Schauwerkstatt, der stilvolle Tea Room mit vielseitigen Eventmöglichkeiten und die spannenden Highlight-Führungen haben das Museum zu einem "touristischen Anziehungspunkt gemacht, der weit über die Grenzen des Landes hinaus bekannt ist“.

Dem entsprechend freut man sich in Dornbirn über tausende Besucher aus aller Welt, Medienberichte in allen Sprachen und die erfolgreiche Belebung eines ganzen Stadtteils. 

 
Franz Vonier
Museumsgründer Franz Vonier
 
Rolls-Royce Museum RRM GmbH, GmbH, Gütle 11a, 6850 Dornbirn, Austria - +43 5572 52652 - contact@rolls-royce-museum.at
 
website by DU Agentur
 
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